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In die "Pohlposition"

Halbzeit der Heidelaufserie 2011


15. Mai 2011, Halle

mh| Nach 3 von 7 Läufen (einschl. Silvesterlauf) war heute quasi Halbzeit bei der Heidelaufserie 2011. 5 Sportler unseres Vereins haben sich bis jetzt regelmäßig beteiligt und sich ein paar schöne Duelle geliefert. Sprüche und kleine Psychotricks sind da inklusive. Inzwischen hat sich auch - entgegen des etwas holprigen Starts im Februar - eine klare Hackordnung herausgebildet und ein Sportler ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt.

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“Gemeinsam mobil” wäre ein treffendes Motto für vier unserer TCM-Sportler beim heutigen Heidelauf gewesen. Zusammen im “Kleinstwagen” machten sich Thomas Baier, Stefan Pohl, Gerald Heckert und ich (MH) auf den Weg nach Dölau. - Insofern gut, dass unser 5. Mann Dirk Zabel heute aufgrund anderer Verpflichtungen passen musste. Entgegen aller ersten Befürchtungen schälten wir uns dann vor Ort ohne Probleme faltenfrei aus dem Auto. Wie immer war hier schon einiges auf den Beinen. Doch aufgrund des schon angesprochenen “Kleinstwagens” verlief auch die Parkplatzsuche ohne Probleme. Bereits zum 3. Mal in diesem Jahr nahmen wir an der Heidelaufserie teil. Hier läuft man dann doch (ab und an) etwas schneller als im Training und den Extrakick an Motivation liefert dann auch noch unserer kleine vereinsinterne Wertung.

Nach den ersten beiden Auflagen 180 und 181 der Heidelaufserie 2011 war diese allerdings noch nicht sehr aussagekräftig, da sich unsere Leistungen bisher auch noch im Rahmen hielten. Im Februar lief es noch für keinen richtig gut. Jedenfalls was das Laufen angeht. Zeiten über 43 Minuten auf der 10-Kilometer-Strecke waren die Regel. Einziges “Highlight” war da schon eher Stefans “kleines Stelldichein im Wald”. Unerwarteter Weise trabte er als letzter unserer Gruppe nach einer Dreiviertelstunde - zusammen mit seinem neuen Spitznamen “the vomit” - über die Ziellinie. Seine Erklärungen werden noch über Jahre Gesprächsthema an den diversen Lagerfeuern unseres Landes sein! Dafür lief es bei ihm beim nächsten Mal schon viel besser. Gemeinsam knackten wir die 40-Minuten-Marke. Ich will jetzt mal nicht gleich vom “Phönix aus der Asche” reden - in Stefans Fall wäre es auch eher “aus dem Wald” gewesen, aber es schien mir auch nicht so, als ob er auf der letzten Rille neben mir her lief. Gleichzeitig konnten sich auch alle anderen um 1, 2, 3 Minütchen steigern.

Im Vorfeld der 182. Veranstaltung in der Heide war die Stimmung recht locker. Die üblichen Sprüche und Kampfansagen vor dem Start. Vorsichtigerweise wurde aber mit Hilfe von Hinweisen auf das harte Radtraining der letzten Wochen, zu wenig Training oder aber (neu!) exorbitante Gartenarbeit auch gleich wieder ein wenig zurückgerudert. Nach dem Start stürmte ich erst einmal vorne weg. Stefan dicht dahinter durch sein (inzwischen seltener gewordenes) Husten eindeutig zu identifizieren. Ab Kilometer 2 zog er das Tempo noch ein wenig an und vorbei. Mit einem kleinen Griff in die Psychokiste und dem Hinweis auf seinen “guten Tag heute” entschwand der Riese nach und nach nach vorn. Keine Chance (für mich) zu folgen!
Bei Halbzeit war er mindestens 300 m vor mir. Eher mehr! Eher weniger waren es da schon nach hinten, wo Thomas und Gerald gemeinsam hinter mir her waren. Einholen lassen wollte ich mich natürlich von den beiden nicht. So lief Kilometer 6 ganz geschmeidig, nur um im folgenden festzustellen, dass es dann erst einmal gar nicht mehr lief. Und irgendwie war ich auch ganz allein. Vor mir kein (erreichbarer) Läufer und hinter mir erst einmal auch niemand der sich anschickte mich zu überholen. Das stellte ich natürlich erst im Ziel fest, da ich Angst hatte, mich umzudrehen und in die verschwitzten aber lachenden Gesichter von Thomas und Gerald zu schauen. Glücklicherweise kehrte auch nach 8 Kilometern meine Kraft zurück und nach 40 Minuten war ich dann doch im Ziel. Stefan war schon über 2 Minuten da, Thomas und Gerald folgten nur eine halbe Minute später. Beide waren mit ihrer Leistung - zu Recht - so sehr zufrieden, dass sie noch an Ort und Stelle die 40 Minuten als Ziel für den nächsten Heidelauf ausgaben.


Stefan führt nun dank seiner starken Leistung heute unser internes Ranking an. Weiter geht es aufgrund anderer Termine für die meisten wohl erst im Herbst. Vielleicht gibt es dann noch einmal die Chance den Fußstapfen von “the vomit” zu folgen!? - So lange wie es nicht im Wald ist...



Zurückaktualisiert: 2014/02/03

 
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