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Mit offenem Senkel zum Rekord

 

Es war von allem was dabei


06. September 2009, Magdeburg

cas|  Es gab Kuchen, Klöpse, Sekt, Gesamtsiegerinnen, Vizelandesmeister, Reifen ohne Luft, offene Schnürsenkel, interne Duelle und - was darf bei jedem Wettkampf natürlich nicht fehlen? Na was wohl!? 2 h Stunden lang gegenseitiges Jammern mit dem Thema: "Ich habe dieses Jahr kaum trainiert". (Bei manchen wird es auch stimmen!)

Unser Vereinsvorsitzender Carlo Seyberth berichtet von seinem ersten Wettkampf im Jahr 2009.


Es hat mal wieder unheimlich viel Spass gemacht, gemeinsam als TCM aufzutreten. Neben der Kategorie "Schwerster Triathlet" (Ratet wer!) haben wir auch die Kategorie "Geilste Vereinsklammotte" voll für uns entschieden. Der Start war wie immer spannend, das Team von Stefan, Heiner und Jürgen konnte sich von Anfang an unter den ersten 6 festsetzten und dies auch bis zum Ende durchhalten. - Dabei sprang sogar ein Vizelandesmeistertitel heraus.
Noch besser machen sollte es das Damenteam um Daniela , die sich mit einem Schlussspurt auf der letzten Laufrunde und schließlich 10 Sekunden vor dem Adreika-Team den Geamtsieg bei den Damen sicherten. Neben diesen Spitzenleistungen gab es auch weitere erfreuliche Platzierungen im Vorderfeld und natürlich das heiße TCM-interne Duell zwischen dem Team "Doppelpack" und den "Spätstartern".

Schon beim Schwimmen legten die "Spätstarter" die Basis für den Sieg im Duell, auch wenn die ich als 3. Starter, den Nichtschwimmer "Wolle" klar distanzieren konnte. Die Stunde der Wahrheit kam auf dem Rad! Bei außergewöhnlichen Windverhältnissen, weit außerhalb der Beaufort-Skala, gelang es den "Spätstartern" sich einen Vorsprung herauszufahren. Nicht zuletzt dank miserabler Radzeit meinerseits. Auch wenn diese (zu meiner Entschuldigung) zum Teil durch einen schleichenden Platten bedingt war. Auf dieser Basis konnten die "Spätstarter" ihren Sieg im vereinsinternen Duell später souverän nach Hause laufen. - Was hatte Wolfgang eigentlich vor dem Start die ganze Zeit an  meinem Hinterrad zu tun?

Unterdessen hatte unser Team "Doppelpack" notgedrungen ein neues Ziel: die Marke von 3 h 30 min zu unterschreiten! Und da kommen wir jetzt zu dem offenen Schnürsenkel, welcher in Triathlonkreisen dank ausgereifter "Zippverschlüsse" eigentlich nie auftritt. Es sei denn, man hat solch einen gar nicht am Schuh! Und so kam es, wie es kommen musste. Doch dass es schon bei Kilometer 1,5 auf der Laufrunde so weit war, überraschte selbst mich.  Der Schuh war auf und das ging mir irgendwie auf den Senkel. Ich nahm mir jedoch keine Zeit die Senkel wieder zu verschnüren, denn das wäre ein sicherer Bruch im Laufrythmus gewesen.

Infolge des offenen Senkels fiel jedoch meine Durchschnittsgeschwindigkeit von (selbst geschätzten) 18 km/h auf (immer noch selbst geschätzte) 12 km/h ab. (Der Unterschied zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung dürfte aber nicht nur Carlo geläufig sein!) So kam es dann zum gemeinsamen Endspurt auf den letzten 300 m. Der Blick auf die Uhr und da Stand das einmalige, nie erreichte Ergebnis fest für die "Doppelpackler": 30. Platz mit sagenhaften 3 h 30 min und 30 s.

Danach gabe es endlich die Klöpse, den Kuchen und natürlich Sekt...
Wir freuen uns natürlich schon alle auf das nächste Jahr!


Zurückaktualisiert: 2014/02/03

 
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