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Im Gleichtritt durch´s Saaletal

 

Sekundenhatz beim Zeitfahren


10. Juni, Salzmünde

hk| In Vorbereitung auf die Landesmeisterschaften im Sprinttriathlon in Bergwitz hatte das Stadtwerke Team des Triathlon Club Merseburg einen besonderen Weg eingeschlagen: die Teilnahme an der 8. Auflage des Zeitfahrens in Salzmünde! Knapp 300 Radsportbegeisterte trafen sich, um die 30 Kilometer lange Strecke entlang des schönen Saaletals möglichst schnell zu bewältigen.  

Bei trockenen äußeren Bedingungen und Sonnenschein war der (sportliche) Gegner an diesem Tag kein Mensch, sondern viel mehr der innere Schweinehund oder auch die Sekundenanzeige der Stoppuhr. Neben vielen Hobbysportlern waren nämlich auch zahlreiche Zeitfahrspezialisten am Start, so dass schon von vornherein klar war, dass unsere „Stadtwerker“ Heiner, Steffen, Sven, Thomas und Wolfgang irgendwo dazwischen und mit Ambitionen nach vorn ankommen sollten.

Nach dem Start von der Rampe ging es alsbald auf die freie Strecke. Saaletal klingt nach „Kein Problem, alles flach!“. Dagegen hatten sich die Organisatoren aber einen kleinen Schlenker einfallen lassen. Ein Abstecher Richtung Fienstedt brachte den Teilnehmern knackige 125 Höhenmeter in die Oberschenkel und hoffentlich die nötige Tempohärte für die bevorstehende Meisterschaftsrunde. Angesichts des noch anstehenden Mannschaftszeitfahrens am Nachmittag wollten sich Heiner (46:20 min), Thomas (47:10 min), Wolfgang (48:13 min) und Sven (49:30 min) beim Einzel zurückhalten und Kräfte sparen. Doch ihre Zeiten unter 50 Minuten drückten da anderes aus. Steffen konnte sich nach seiner Fahrt in 51:59 Minuten und brennenden Oberschenkeln ein Schmunzeln über diese Art der Zurückhaltung nicht verkneifen. Den Gesamtsieg holte sich übrigens Tino Beck vom Team Maxim Magdeburg in einer Zeit von 40:42 Minuten. Beck nutzte das Rennen, um sich auf seinen Saisonhöhepunkt die Europameisterschaften in Prag vorzubereiten.
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Der krönende Abschluss sollte also das Mannschaftszeitfahren sein. Wie üblich gingen 4 Mann an den Start, von denen mindestens 3 die schwarz-weiß karierte Flagge sehen mussten. Schon kurz nach dem Anfahren lag das Tempo hoch und die Oberschenkel schwollen an. Bei ständig wechselnden Winden war höchste Konzentration gefragt, um bei Abständen von nur wenigen Zentimetern das Rad nicht zu verreißen. Eine Berührung konnte das Aus vom Rennen (und noch viel Schlimmeres)bedeuten! Das Team, welches den Formationsflug lediglich 3 Mal auf der Runde um den Geiseltalsee trainieren konnte, funktionierte jedoch prächtig. Höhepunkt war die synchrone Fahrt um den Wendepunkt, welcher so manchen Streckenposten vor Ort staunen ließ. – Meister der Herzen!

Am Ende kamen die Jungs in einer Zeit von 34:07 Minuten (!) ins Ziel und belegten den 8. Platz. Ein Platz im Mittelfeld, aber der Abstand nach vorn betrug dabei nur wenige Sekunden. Erstaunlich jedoch, wie viel die mannschaftliche Geschlossenheit auf einer relativ kurzen Strecke ausmachte. Über 10 Minuten Verbesserung gegenüber dem schnellsten Einzelergebnis!

Nun hoffen alle auf den für die Landesmeisterschaft so wichtigen Schwung und reichlich Punkte für die Ligawertung. Mit Frank, Thomas, Sven, Jürgen, Kathrin, Ines und Susan ist das Stadtwerketeam am Samstag zahlreich vertreten und vielleicht findet der ein oder andere angesichts des (prognostizierten) schönen Wetters den Weg an den Bergwitzsee. Der Wettbewerb über die Sprintdistanz von 750 m Schwimmen, 20 km Rad und 5 km Lauf wird um 13 Uhr gestartet.


Zurückaktualisiert: 2014/02/03

 
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