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Von der Startlinie ins Festzelt


Unterwegs auf dem Rennsteig


08. Mai 2010, Oberhof

mh| Gleich nach dem Start des Halbmarathon in Oberhof geht es direkt auf den Rennsteig. Dann liegen noch 20 anstrengende Kilometer über Stock und Stein, Waldwege und Wiesen - aber auch jede Menge einzigartiger Eindrücke und Erlebnisse, vor jedem Einzelnen der 7000 Starter. Das gilt für alle die hier zum ersten Mal an den Start gehen und noch viel mehr für die vielen "Wiederholungstäter". Daran ist auch die abschließende Läuferparty nicht schuldlos.

Wer weiß schon, wann sich die ersten Sportler in Oberhof im Startbereich des Rennsteiglaufs versammelten?! Fakt ist, mindestens ab halb 7 war hier jede Menge los. 7000 Läufer in alten (wegwerfbereiteten) Sweatshirts oder Mülltüten sowie hartgesottene und kälteresistente Läufer  rannten  um diese unchristliche Stunde aufgeregt kreuz und quer durch die Straßen, machten seltsame Dehnübungen oder sorgten für die letzte "Gewichtsreduzierung" vor dem Start. Jeder hatte da so sein Geheimnis: für die einen lag es verborgen in einem Croissant, für die anderen in 1 Liter Cola. Die Spannung stieg noch einmal bis zum obligatorischen "Schneewalzer" in der Startformation an, ehe der Startschuss den bunten Läuferwurm erlöste. "Piep! Piep!" tönte es zigtausendfach beim Überlaufen der Zeitnahmematten. Ab jetzt lief die Zeit für Frank, Michael, alle (startberechtigten) "Bollmänner" Daniela, Bernd und Florian und jeden anderen auch...
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An diesem Morgen um halb 8 war es recht kühl und leicht neblig. Die vorauseilende Konkurrenz verschwand 100 m vor der eigenen Nase oder tauchte ebendort wieder auf. (Was natürlich bei Weitem der bessere Fall ist!) Viel interessanter war aber, was vor den eigenen Füßen passierte, um nicht über Wurzeln, nasse Steine oder in den ausgewaschenen Wegen zu stürzen. Die Anstiege zu Beerberg und Kalter Herberge zeigtem jedem wie gut er in diesem Jahr trainiert hatte. Aber wie immer hatte der Rennsteiglauf auch in diesem Jahr eine Entschädigung parat. Und zwar immer dann, wenn der Blick von der Strecke in die (trotz Nebels) weiten Täler des Thüringer Waldes abschweifte, um sich am satten Grün zu erfreuen.

"Erfreuen" war auch ein gutes Stichwort für Teile unserer "Bambina-Crew" (Steffi und Ute), welche auf ihrer Wanderung von Oberhof nach Schmiedefeld schon nach wenigen Kilometern einen defizitären Schokoladenhaushalt feststellten und umgehend ein Rettungspaket schnürten.
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Bester TCM-Starter war Michael mit einer Zeit unter anderthalb Stunden - endlich mal wieder! 5 Minuten später "schlich" Frank - verglichen mit seiner Fabelzeit aus dem letzten Jahr - über die Ziellinie. Seine Achillesferse war heute (und hoffentlich nicht für zu lange Zeit) selbige. Dementsprechend fiel sein sportliches Fazit des Tages aus. Im Familienduell behielt Bernd knapp die Nase vor Flori, während Daniela die (gewünschten) 2 Stunden ebenso knapp verpasste. Aber die Chance zur Verbesserung besteht ja schon wieder in 364 Tagen! 
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Zurückaktualisiert: 2014/02/03

 
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