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(Fast) Ganz oben!

Beste Ligaplatzierung seit... immer

 

20. August, Halle

 

mh| “3 Mann ins Ziel bringen” lautete die Devise für unser Stadtwerke Team Merseburg beim letzten Triathlonwettkampf der aktuellen Landesligasaison. (Die) Eins stand vornherein fest: die Seriensieger aus Magdeburg werden sich über den erneuten Gewinn der Landesliga freuen können. Vielmehr galt es also, den hervorragenden 2. Platz in der Teamwertung für den TCM fest zu machen. Denn unser Team ging verletzungsbedingt geschwächt an den Start. Außerdem war das Profil des Halle Triathlons nicht gerade auf unsere Spitzemkräfte zugeschnitten. Und dann kann ja auch immer mal was passieren… 

Insofern war es gut, dass sich mit Reinhard, Andreas, Tino, Steffen R. und Michael gleich 5 Stadtwerker in die Meldelisten eingeschrieben hatten. Gemeinsam fuhren Sie mit dem Rad zum Schwimmstart am Wallendorfer See. Mit nicht einmal 40 Athleten sollte sich von hier das kleinste Starterfeld der Saison auf die Olympische Distanz begeben. Für das Schwimmen als erste Disziplin hieß das konkret: 1500 m aufgeteilt auf 2 Runden.

 

Die großen orangenen Bojen waren recht gut zu erkennen. Wichtig war nach dem Startsignal nur, auf die richtige erste Wendemarke zuzuschwimmen. So staunte Michael nicht schlecht, als er nach den ersten Zügen den Kopf aus dem Wasser hob und ungewohnterweise niemanden vor sich sah. Entweder der Lohn für ausgiebiges Schwimmtraining oder… die falsche Boje! Jedoch war dies kein Fehler für die Ewigkeit und einen scharfen Linksschwenk und weitere hundert Armzüge später war dieses Missgeschick wieder behoben. Das die Orientierung auf dem Wasser und im Wettkampftempo für alle nicht so einfach ist, wurde nochmals wenige Bojen weiter klar. Während Michael den - seiner Meinung nach - direkten Kurs schwamm, wollte Reinhard partout diese Linie kreuzen. Doch irgendwie löste sich auch dieses Problem und es ging zurück an den Strand, wo beide nahezu zeitgleich ankamen. Für Andreas und Steffen sollte das Schwimmen da noch eine Weile dauern, während sich Tino gedanklich schon auf sein Rad schwang.

Das Radfahren bestand aus der Überfahrt zur Deponie nach Lochau, wo anschließend nochmal 5 Runden zu absolvieren waren, um die 40 Kilometer voll zu machen. Die Strecke - mit einer steilen Abfahrt und über 70 km/h auf dem Tacho sowie dem folgenden Anstieg, langen Geraden und einer scharfen Wende - war im Grunde anspruchsvoll und für die “Radfahrer” im Starterfeld bestens geeignet, Plätze gut zu machen. Zu diesen zählen ganz sicher auch unser Tino und Steffen. Jedoch wurden sie durch die - im Landesligatriathlon eher unübliche - Aufhebung des Windschattenfahrverbots ihrer eigentlichen Stärken beraubt. Wer im richtigen "Zug" dabei war und mithalten konnte, für den ging es aufgrund der kräftesparenden Fahrt in der Gruppe meistens ordentlich nach vorn.

 

Insbesondere Steffen dürfte sich als nicht-(ganz so guter)-Schwimmer eine Intensivierung des Trainings im 28°C warmen Wasser einer Schwimmhalle für die kommende Saison geschworen haben. Er holte auf, aber nicht so wie gewohnt und so, dass es beim Laufen platzierungsmäßig noch weit nach vorn gehen konnte. Tino hingegen war vorn dabei, konnte aber wiederum die anderen Athleten im Windschatten nicht abschütteln. Schließlich hatte er noch Glück, als ein Sturz an der Wendemarke für Mensch und Material glimpflich ausging.

 

Als erster Stadtwerker ging er auf die 6 Laufrunden und lieferte sich mit einem Magdeburger von Beginn an ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Allerdings an diesem Tag um den Bruchteil einer Sekunde mit dem schlechteren Ende und Platz 7. Etwas weiter hinten kämpfte sich Steffen Meter um Meter an Michael heran. Zu Beginn der fünften war es dann so weit, er zog vorbei und beendete den Wettkampf auf 23 einen Platz vor ihm, während Andreas und Reinhard da noch ein paar Meterchen vor sich hatten. Dass die ausgeschrieben 10 Kilometer aufgrund eines Rechenfehlers des Veranstalters nur “echte 8” waren und im frühzeitigen Feierabend die Rekorde nur so purzelten, störte ganz am Ende der Saison dann auch niemanden mehr.

 

Schon gar nicht die Sportler des Stadtwerke Team Merseburg, welche mit dem 2. Platz in der Landesligawertung den größten Erfolg als Mannschaft seit dem Bestehen feiern können. Realistisch betrachtet wurde damit das Maximum aus der Saison herausgeholt und der uneingeschränkte Glückwunsch geht darum ebenso an die Jungs vom MTC die ihre “in-irgendeinem-Jahrbuch-wird-es-stehen”-vielte Meisterschaft einfuhren. Ebenso Glückwunsch an den USC aus Magdeburg auf Platz 3.



Zurückaktualisiert: 2017/08/22

 
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