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Reginalliga Ost 2007

Orientierungsprobleme beim Teamsprint in Dresden

ADREIKA-Team mit Kämpferherz aber ohne Fortune

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Adreika Team SVB


mh | Mit großen Erwartungen fuhren unsere Regionalligafrauen vom ADREIKA-Team nach Dresden zum Teamsprint. Nach dem guten Saisonstart mit dem 3. Platz in Cottbus wollten sie hier gern noch eine Stufe nach oben klettern. Aufgrund der bisher gezeigten Leistungen ein anspruchsvolles aber durchaus realistisches Ziel. Doch am Ende kam alles ganz anders und nach einer tollen Aufholjagd wurde ein möglicher Podestplatz verschenkt.

Für den Teamsprint gelten besondere Regeln. Die 3 Teammitglieder absolvieren zuerst das Schwimmen in Staffelform. Die weiteren Disziplinen werden gemeinsam zurückgelegt. Im Gegensatz zum normalen Triathlon folgt jedoch erst das Laufen und zum Abschluss das Radfahren. Die Mannschaft von Teamleiter Sebastian Schmidt hatte sich mit Diana Riesler, Catherine Wegener und Katharina von Koch am Start einiges ausgerechnet. Doch bereits nach 3x500 m Schwimmen waren auf Platz 5 liegend mehrere Minuten Rückstand auf die Spitze zu verzeichnen.

Schlechter konnte es nun nicht mehr werden und so traten die SV-Frauen die Flucht nach vorn an. Vor allem Catherine machte nun auf der 5 km langen Laufstrecke Druck und bestimmte das Tempo der kleinen Gruppe. Dadurch konnte der Rückstand stetig verringert werden. Doch bald schon zeigte sich, dass Katharina nicht ihren besten Tag erwischt hatte. Schon beim Laufen um den Anschluss zum Team bemüht, musste sie kurz nach dem Wechsel auf das Rad endgültig reißen lassen. Im Ziel wird die zweite Frau eines Teams gewertet und so konnten Catherine und Diana keine Rücksicht nehmen. Auch wenn es gegenüber den kompletten Dreierteams einen kräftezehrenden Nachteil bedeutete, setzten sie sich von ihrer Teamgefährtin ab. Mit Diana als Lokomotive konnten die beiden auf den 20 Radkilometern Sekunde um Sekunde aufholen und schließlich sogar zwei vorausfahrende Mannschaften überholen.

Doch dann passierte das große Missgeschick. Auf Platz 3 liegend und den Zielstrich schon vor Augen bog ausgerechnet Diana falsch ab. Der schon sicher geglaubte Podestplatz war damit weg! Schon die kurze Zeit für das Wendemanöver genügte und die bereits überholten Teams rollten nahezu gemütlich ins Ziel. Am Ende der gnadenlosen Aufholjagd um gerade einmal 20 Sekunden geschlagen!

Nach all den Anstrengungen des Tages war die Stimmung in der Mannschaft auf der Heimfahrt verständlicherweise gedrückt. Für den moralischen Sieger gibt es nun einmal keinen Preis. Aber sicher ärgerte sich niemand mehr als Diana selbst über ihren Fauxpas. Dies dürfte jedoch mit dem nächsten guten Ergebnis vorüber gehen. Die Witzeleien über ein Navigationsgerät zum Geburtstag wird sie sich dagegen wohl noch eine Weile gefallen lassen müssen.

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Zurückaktualisiert: 2014/02/03

 
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